Heute ein Lautsprechersystem für den Ipod gekauft und die Chance genutzt, den Ipod auszumisten. Nur wie mistet man Musik aus, von der man ja eigentlich mal überzeugt war, dass man sie braucht im Leben? Weil sie einen glücklich macht, nachdenklich, albern, all das eben, was Musik seltsamerweise mit einem anstellen kann.
Seltsam war dann auch alles an diesem Abend. Es gibt da so ein arabisches Lied von einer der Buddha Bar CD’s, die ich alle besitze, weil auch die Buddha Bar in Paris ein Teil meines Lebens ist. Ein Ort, an dem man einmal ein kleines rotes Kästchen von Cartier auspackte und sich schwor für immer zusammen zu bleiben, was dann auch alles anders kam – und man irgendwann sogar abgewiesen wurde, überhaupt hineinzukommen, weil man keinen Anzug trug, obwohl selbst meine Schuhe wahrscheinlich teurer waren als der schäbige Anzug des Türstehers.
Ich schweife ab.
Also dieser Habibi-Song von der Buddha Bar CD verbindet mich mit jemandem, den ich persönlich nie kennen gelernt habe und trotzdem eine lange Zeit davon überzeugt war, dass er genau der Richtige für mich sei. Weil wieder mal das Leben immer genau in der Sekunde den Riegel vorgeschoben hat, als es zu einem Treffen hätte kommen können, kam es also dann anders. Besser! (das Ausrufezeichen gilt H., Mann,).
Ich schweife ab.
Von diesem jemand habe ich seit Monaten nichts mehr gehört. Weil er geflohen ist vor seinem verkorksten Leben nach Kuwait. Weil er da viel Geld verdient und der Meinung ist, dass man tausende Kilometer entfernt das alte Leben besser erträgt, was ja nicht geht. Aber das müssen manche eben erst lernen und sich in ein Flugzeug setzen und abhauen.
Ich schweife ab.
Jedenfalls schickte genau dieser jemand, kurz nachdem ich beschlossen hatte, den Song zu löschen, eine SMS. Schnell dann damit abgelenkt, weiter Songs zu löschen und eine große Runde mit Olaf, Hund, spazieren zu gehen (was ihn völlig überrascht hat, weil ich sonst nie um Mitternacht nochmal mit ihm raus gehe. Er fand's super. Durfte sogar den Döner an der Bushaltestelle auffressen).
Ich schweife ab.
Aber den Habibi-Song habe ich wieder drauf geladen, Weil er dann eben doch Teil des Lebens ist. Und man eben groß genug ist, dass Songs zu löschen genauso doof ist wie Tausende von Kilometer in einen Wüstenstaat zu flüchten.
monsieurluft - 8. Nov, 00:38
O., Freundin: "Ihr Kind heißt Hedi."
Ich: "Ach, benannt nach dem Designer?"
O: "Nein, nach der Barkasse im Hamburger Hafen!"
monsieurluft - 7. Nov, 17:53
Der Moment, wenn er einen morgens völlig verschlafen begrüßt, mit den Pfoten die Augen reibt - und dann Schwanz wendelnd liegen bleibend das, in der Nacht zerstörte, Stofftier auskotzt - ja, diese Momente sind wirklich voller Glück...
monsieurluft - 7. Nov, 09:48
"Na, Olaf, Du magst doch am liebsten die in Weißwein geräucherte Mailänder Salami?"
Lieblingsverkäufer bei Lindner, der noch nach Wochen heute wieder wusste, warum der Hund so brav Sitz vor der "Bedientheke" macht.
Dann gleich ein bißchen mehr eingekauft. Sind ja all so nett bei den Linders. Und die Dominosteine bleiben unangefochten auf Platz Eins meiner Weihnachtsgebäck Hitliste.
monsieurluft - 6. Nov, 22:47
Also ich kann sie ja verstehen...
"Madonna sah sich sieben 'echte' Waisenkinder an - und wollte sie alle nicht. Davids Name war nicht mal auf der Liste der 12 Kinder, die das Waisenhaus fuer Madonna vorbereitete - eben weil er noch einen Vater hat." (Star)
monsieurluft - 6. Nov, 14:16
Menschen, die mich kennen, wird es nicht überraschen. Aber ich wünsche meiner neuen Lieblings-Zeitschrift Dogs eine Millionen-Auflage und tausende von Anzeigen. Ich werde das Magazin sofort abonieren. Toll: Im nächsten Heft ist das erste Hunde-Jahres-Astro. Olaf, Hund, ist ja Schütze. Aszendent Jungfrau. Das weiß ich aber auch nur, weil er an meinem Geburtstag geboren wurde. Sein Geschenk habe ich in Dogs bereits gefunden. Die grüne Kaschmirdecke auf dem Cover. Schön auch zu erfahren, dass Frau Jahr, Verlegerin, ihrem Collie-Mix Leo abends ein Steak bratet. Naja, eher braten lässt.
monsieurluft - 5. Nov, 17:18
Aus Südafrika zurück.
Wenn man so wie ich, politische und gesellschaftliche Dinge akzeptiert, wie sie nun mal sind und weiß, dass die Welt ungerecht ist (und man froh ist, dass es das Leben mit einem selbst ganz gut meint), kann man in Südafrika wunderbar Urlaub machen. Ich muss ja zugeben, dass ich Hausangestellte, wie die im Nachbaranwesen in Camps Bay (ich nannte sie immer Rose), viel hübscher finde, wenn sie rote Kleider und Spitzen-Häubchen beim Abstauben tragen. Und auch ich hätte gerne einen Dog-Walker, der - wenn man selbst mit dem Liebsten hübsch angezogen am Strand entlang spaziert - immer das Bällchen nach dem Hund werfen muss. Auch an den Blick derer, die auf der Straße zu Zwanzigst im Sammelbus sitzen und uns beim Champage B Cocktail zuschauen, hat man sich schnell gewöhnt. Für all das werde ich irgendwann ganz bestimmt in die Hölle kommen. Aber bis dahin habe ich sicher jemanden gefunden, den ich mit Geld bestechen kann, mir ein schönes Plätzchen am Fegefeuer zu besorgen.
+++
Da wir meine Meilen verbraten haben, saßen wir bei KLM hinten. Meine Lieblings-Szene in der Economy ist ja immer, wenn man nach dem Start den Sitz so weit nach hinten drückt, dass die Sitznachbarin dahinter rummotzt und man sagen kann: "Dann mal schön sparen für nächstes Mal Business, nicht wahr?" Ging dann hinten aber auch. Dank Entertainment-Movie-System. Ich habe dreimal "Der Teufel trägt Prada" geguckt (einmal auf Arabisch). Und Frau Ricks "Frischluftkur" zu Ende gelesen. Absurder Schluss. Aber sonst ganz amüsant. Besser aber ist "The Beautiful Fall" über die Rivalität von YSL und Lagerfeld. Mir war neu, dass Yves Karl den Lover ausgespannt hat und Lagerfeld in Bad Bramstedt aufwuchs und ein bißchen bei der Kindheit flunkert...
+++
"Bei uns ist das ja eh so ein bißchen wie betreutes Wohnen!"
H.,Mann, über den Altersunterschied in unserer Beziehung
+++
In Kapstadt haben wir vergeblich nach dem Denkmal aller Parkwächster, die an der Straße stehen und auf die Autos aufpassen, für S., Freund von H., gesucht. Dabei waren wir uns ganz sicher. S., gab den "netten Herren" nämlich während seines Urlaubs mit der Familie immer 100 Rand, üblich sind 2 Rand.
+++
Auf die angebotene Township-Tour mit "genügend Zeit, um ins Gespräch mit den Einheimischen zu kommen" verzichtet und lieber Christbaum-Schmuck der Zulu-Frauen gekauft. "They are so terribly poor", meinte dann auch kaufanreizend der weiße Geschäftsbesitzer...
+++
Unser Mietwagen war der kleinste, dafür aber mit dem größten Werbebanner, dass dieses Auto ganz bestimmt DAS BILLIGSTE IN GANZ SÜDAFRIKA sei. Selbst die Polizei hatte bei einer Wagenkontrolle Mitleid und ließ uns schließlich passieren. Dabei sah ich mich schon im Knast, da ich doch zur Zeit keinen Führerschein (Verlust im Februar) mit mir führe. Ging aber noch einmal gut. Aber an die Wand hätte der freundiche Beamte uns schon mal zur Waffendurchsuchung stellen können. Hätte sich gut gemacht beim Dia-Abend mit den Freunden.
+++
Ich: "Hallo, wir haben ein Problem mit dem Wagen. Wir haben den zweiten Platten!"
Herr von der Autovermietung: "Das ist kein Problem. Sie bekommen einen schöneren, größeren mit CD-Player."
Ich: "Wir sind aber in Knysa und nicht in Kapstadt."
Stille.
Herr von der Autovermietung: "Ich kümmere mich."
Zehn Minuten später.
Herr mit hektischer Stimme: "Hallo, wir sind vom Autoservice in Knysa. Wir fahren sofort los. Wo steht der brennende Wagen?"
Ich: "Wir habe eine Reifenpanne."
Stille.
Herr mit entäuschtem Timbre: "Ach so. Naja, dann kommen wir bald."
Eine halbe Stunde später waren sie da und retteten uns, die übermütigen Helden. Wir wollten in der Wartezeit "Ich sehe was, was Du nicht siehst" spielen, was aber nicht ging, da um uns herum alles Grün (Flora), Braun (Schotter) oder Schwarz (EInheimische) war.
+++
"Was ein Oschi!"
Begeisterter H. über die Berge
+++
H.,Mann: "Schön, das blaue Meer!"
Ich: "Das ist der Himmel!"
Beim Überfahren eines Bergpass.
+++
Da wir dann aber eben auch ein Paar Tiere sehen wollten, nahmen wir an einer Walfisch-Beobachtungs-Tour teil. Das Unternehmen warb im Prospekt mit "Gay-Friendly"-Emblem (Regenbogen-Flagge) und spätestens als ich Steve, den Skipper, sah, wusste ich, warum. Viel amüsanter war aber die Gruppe. Sie bestand fast ausschließlich aus Indern (da unten sind sie also auch schon) und Holländern. Alle zugeschnürt mit einer Schwimmweste, was uns entwürdigend nach Care-Paket aussehen ließ.
Die Streber-Inder setzten sich gleich im Boot in die erste Reihe, obwohl Steve extra noch gesagt hatte, dass es vorne am meisten wackelt. Wir nahmen Plätze im mittleren Bereich ein. Während also der Streber-Inder-Vater die ganze Zeit Wale auf See suchte ("Da, da ist ein Wal!" "Nein, das ist ein Kutter!"), wurde es seiner Gattin und dem dicken Sohn, der ein bißchen wie eine Parodie von Hape Kerkeling aussah, schlecht. Am Ende der Tour, bei der wir eine Walmutter samt Baby, mehrere Delphine, eine vorwitzige Robbe und einen eitlen Vogel sahen, hielten H., Mann, und ich die Welt wieder für gerecht. Die ganze Truppe (die Frau des Streber-Inders war glaube ich sogar bereits tot) in der letzten Reihe während wir von der ersten Reihe die anderen fotografierten.
+++
"Ach so, ich dachte "Private Homes" steht für so süße Villen am Meer."
H., Mann, als wir feststellten, dass die Straße zum Traumstrand durch ein Township führt.
+++
Spätestens als wir im Model-Café in Kapstadt, das so heißt, weil sich dahinter ein Fotostudio befindet, saßen, wusste ich, was mich bald wieder erwartet. Ein hektisches Nichts in Rot sprach alle Anwesenden an und fragte "Are you on the list?" (offenbar war abends DIE Party in der Stadt) und erzählte einem Model, die gemeinsame Produktion sei "ein KILLER" gewesen.
+++
Die letzten Tage dann im "Lions View" Penthouse in Camps Bay verbracht. Mit eigenem Pool, Terasse und Privatkoch (dem wir aber frei gaben). Eine Mischung aus AD-Feature und Porno-Set. Inspirierend irgendwie. Dort also verbrachten wir die letzten Tage. Und als nachmittags kurz vor der Abreise dichte Wolken die Sonne verdunkelten, Michael Bublé "Home" sang und wir verträumt im Pool lagen, war das so, als zöge sich ein schwerer Vorhang über diesen Sommer. Bye bye sunshine 2006, es war schön mit Dir!
+++
Und wegen eines Hunde-Bällchen-Werfer frage ich mal beim Hartz IV Amt nach...
monsieurluft - 5. Nov, 17:01
"Wir machen Ihnen so einen durchgestuften Meg-Ryan-Schnitt"
Stylist zu einer Zuschauerin in der ZDF-Sendung "Volle Kanne!" Sah dann auch genauso beschissen aus, wie es sich anhört.
monsieurluft - 5. Nov, 17:01
- angespannt
- gereizt
- fahle Haut
- unkonzentriert
- müde
- tausend Dinge im Kopf
- zugenommen
- zwei Jahre keinen Urlaub gehabt
+++
Jetzt geht's am Montag also in die Ferien. Südafrika. 12 Tage. Ohne Mailkontakt und Handy (naja, mal sehen). Ich berichte. Nachher.
+++
monsieurluft - 21. Okt, 21:40
Ich liebe es, samstags mit H., Mann, und Olaf, Hund, durch die City zu bummeln. Das war als Kind schon so, wenn ich mit meinen Eltern am Wochenende nach Frankfurt zum Shoppen gefahren bin, Rindswurst in der Kleinmarkthalle aß, danach bei Marc'O Polo Pullis für mich gekauft bekommen habe (JA, ich war (bin?) ein verwöhntes Popper-Einzelkind) und wir danach noch auf der Pferderennbahn waren. Ich ziehe mich dann also immer ein bißchen hübsch an, könnte in jedes Geschäft reingehen und zwischendrin nimmt man irgendwo einen Drink ein. Und beobachtet die Passanten, die sich ebenfalls alle schön angezogen haben. Zumindest bis zum Rathausmarkt, der die Hamburger City in Oberschicht (Neuer Wall, Jungfernstieg, Große Bleichen, Gänsemarkt) und Unterschicht (Mö) trennt. Toll auch immer wieder, wie Menschen in Schlangen vor den Wempe-Schaufenster stehen und sich Uhren ansehen.
Genau so ein perfekter Tag war heute. Wir haben dann auch noch Y., beste Freudin, mit dem Neugeborenen vor Cartier getroffen und zusammen einen Smoothie getrunken.
+++
Ich: "Warst Du denn bei Deinem letzten Abi-Klassentreffen?
Y: "Ich werde ja als Einzige nie eingeladen!"
+++
Und geshoppt haben wir auch: Philipp Tingler Buch für die Reise, Classic Brief von Ralph Lauren (Ich), 10 Wellness-Hundefutter-Dosen (Olaf, die ich aber geschleppt habe) sowie Diverses bei Saturn (H.).
Außerdem entdeckt: Den Chocolixier-Shake (Himbeer, Weiße Schokolade) bei Godiva. Liegt zwar im Anschluß wie die Zementmasse eines Endreihenhaus im Bauch, aber der Geschmack ist hervorragend.
monsieurluft - 21. Okt, 21:30
Ich: "Du bist ja schon wach!"
H., Mann: "Ich denke nach."
Ich: "Über was?
H., Mann: "Als was ich auf einen Maskenball gehen würde!"
Ich: "Und?"
H., Mann: "Als Monster!"
Gespräch im Bett, Samstagmorgen um Sieben
monsieurluft - 21. Okt, 09:23
Meine langjährige Büro-Ehe Kirsten R. hat gerade ihr zweites Buch veröffentlicht. Im Gegensatz zu meinem ebenfalls sehr guten Buch "Frühstück in Amsterdam" war bereits ihr erster Roman ein riesiger Erfolg (indem sie mir sogar dankt). Ihr zweites Buch "Frischluftkur" (Droemer Knaur) liest sich ebenfalls sehr unterhaltsam und Sie müssen das alle kaufen und ihr zu viel Geld verhelfen. Sie hat die Villa an der Alster verdient und gab mir jahrelang während Hamburg-Aufenthalte eine Bleibe (allerdings im kleineren Rahmen). Außerdem hätte ich auch etwas von ihrem Erfolg. Ich schreibe dann nämlich eine Biographie über sie in ein paar Jahren. Mit allen Hintergrundinformationen.
monsieurluft - 18. Okt, 19:57
In meiner aktuellen Hit-Liste "Weihnachtsgebäck" liegen eindeutig die Lindner Dominsteine vor den Arko Kirschdominosteinen (neu) und den Bahlsen Elisen-Lebkuchen, die im vergangenen Jahr noch Düsseldorfer Schnitten hießen. Heute werden die Doministeine von Aldi getestet. Weit abgeschlagen der Bahlsen "Comtess Weihnachtskuchen" mit winterlichen Gewürzen und Schokostückchen. Hat H., Mann, gleich den Kollegen mitgebracht.
monsieurluft - 18. Okt, 19:54
Und dann ist er ganz aufgeregt, als er mir seine Entwürfe für meine Visitenkarten zeigt. Und ich bin begeistert und ihm fällt ein Stein vom Herzen. Magischer Moment irgendwie so jemanden als Freund zu haben. Gutes Gefühl, auf einer Wellenlänge zu schwimmen, darüber zu diskutieren, ob die Wand aus Plastik oder Porzellan ist und dann eben einfach noch einen Drink zu bestellen und betrunken Tipps für Vertragsverhandlungen zu diskutieren.
monsieurluft - 18. Okt, 19:46
Wäre ich berühmt, hieße heute die Schlagzeile des Tages.
"ROSENKRIEG MIT DEM EX. (Es geht um den Hund und 12 Umzugskisten)"
monsieurluft - 18. Okt, 19:45
Irgendwie super, wenn die unangenehmen Kollegen mal nicht im Büro sind und bei Konferenzen ihre Sprüche im VERSALIEN-TON abgeben. (Don't) try harder....
monsieurluft - 18. Okt, 19:44
Meine aktuelle Lieblingsantwort bei der Frage zu meinem Outfit: "Der Teufel trägt Prada!" Dumm, dass das mittlerweile einige auch noch glauben. Das mit dem Teufel meine ich.
monsieurluft - 18. Okt, 19:40
Immer wieder schön, mittwochs bei Aldi, dem Supermarkt der Unterschicht, einzukaufen. Im Aktionsprogramm heute eine Küchenwaage erstanden und Lichterkettennetze für die Weihnachstszeit (für eine der beiden Terrassen)... Auf dem Heimweg dann mit vier Tüten, Hundefutter (Testsieger) und Wellness-Wasser geschleppt und wirklich gefühlt wie die Unterschicht. Auch so eine seltsame Debatte. Gab es die Unterschicht nicht schon immer? Ob dem zünftigen Herrn Beck oder jedem a priori fürchterlichen Gewerkschafts-Mensch pfiffige Marketing-Strategen sagen: Benutzt mal einen neuen Begriff. Unterschicht klingt doch ganz gut. Quasi wie in der Mode. Da heißt ja auch jede Tasche über 500 Euro "Must Have". Ist die Unterschicht also das neue Must Have unserer Gesellschaft? Okay, ich schweife und muss sowieso die Küchenwaage testen.
monsieurluft - 18. Okt, 19:37
Gerade Fotos von Madonnas sehr süßem Adoptivkind gesehen. Ob Madonna vorher den Behörden Designer-Kinderjeans für ihn geschickt hat, damit der Kleine auch süß aussieht, wenn er in Heathrow ankommt?
Und Lourdes ist bestimmt schon genervt, dass sie jetzt nicht mehr die Wichtigste zu Hause ist.
monsieurluft - 18. Okt, 15:41
"Es ist schön, in Österreich ein Star zu sein!"
Spruch in der Herrentoilette, Flughafen Hamburg, Ankunftsbereich, Terminal 1
monsieurluft - 18. Okt, 15:36
H., Mann: "Ne goldene Rolex find ich hässlich!"
Ich: "Wieso, zur Jeans?"
monsieurluft - 18. Okt, 15:08
Im normalen Leben bin ich ein sehr ordentlicher Mensch. Ich räume meine Sachen weg (Im Gegensatz zu H., Mann, der gerade wieder den Weltrekord im gewaschener Wäsche auf einem Haufen stapeln brechen will). Doch es gibt Dinge auf der To-Do-List meines Lebens, die Tag für Tag wieder von ganz vorne nach ganz hinten rutschen.
Einen neuen Führerschein beantragen beispielsweise. Im Februar wurde mir der Lappen in einem Café in Mailand gestohlen (ich glaube ja von Anna Wintour, konnte da aber nie beweisen). Gestern war ich dann endlich auf dem Landesamt für Verkehr. Musste auf dem gleichen Gang wie alle warten, die den Idiotentest machen müssen, was demütigend genug ist. Nun ist das Ding beantragt. Kann ich Stolz darauf sein? Ja, sehr. Werde ich dafür mit Glück belohnt? Nein. Den Führerschein gibts erst in vier Wochen, das Ersatzdokument gilt nicht bei Autovermietungen, obwohl ich doch morgen das Auto brauche, um die letzten Kisten in Amsterdam (To-Do-List seit letztem Oktober) abholen muss. Also den Trip nochmal verschieben? Eigentlich ein Zeichen, oder? Ich setze den Punkt mal auf meine To-Do-Liste und denke nach.
monsieurluft - 14. Okt, 12:57
Für den Satz "Wenn ich das jetzt mache, werde ich sicher gefeuert" würde ich jemanden am liebsten sofort feuern.
(Gerade bei der Autovermietung)
monsieurluft - 14. Okt, 12:56
"Habt Ihr schon Eure Weihnachtsfeier geplant?"
"Wir gehen zum Curling…"
monsieurluft - 13. Okt, 17:02