Krankheitsbedingt: Livestream-Check der Männershows
Jil Sander
Countdowns haben etwas Praktisches. Man weiß, wann die Rakete ins All fliegt oder wann die „Tagesschau“ beginnt. Sie sind der Garant für Verlässlichkeit. Nur: Modenschauen sind nie verlässlich und schon gar nicht pünktlich. Also ist natürlich ein Countdown bei einem Live-Stream für eine Fashion-Show absurd. Machen trotzdem alle: so auch Jil Sander.
Dennoch verdanken die Modeleute es den Live-Streams, dass sie neuerdings immer vorher von den PR-Kollegen angerufen werden, man möge bitte pünktlich sein „wegen dem Internet“. Man steht also im Stau (also ich dummerweise nicht, da ich ja krank bin und nicht fliegen darf) und gerät noch mehr in Stress, die Show zu verpassen (Auch so etwas Absurdes, dass man als Modemensch immer denkt, eine Show zu verpassen sei so schlimm wie eine Kündigung, Krankheit, also der Weltuntergang...)
Irgendwann ging es dann bei Jil Sander los. Live aus Florenz. Erster Eindruck: Oh, da ist es schon dunkel. In Hamburg dagegen taghell.
Irgendwann startet die Musik (ob es die gleiche war wie vor Ort? Letzte Saison hatte man immer unterschiedliche Soundtracks.) Und plötzlich laufen viele junge Männer durch Buschranken. Schmale Silhouette. Viel Orange und Lila. Pink zu Schwarz. Sehr schlicht. Sehr schön. Dazwischen Ringelpullis in Paul-Smith-Farben. Manche ein wenig Missoni-esk. Sehr kurze Shorts. Eines der Sakkos hängt bei mir im Schrank. Von Helmut Lang. Großartige schmale Hosen gesichtet. Grandiose Anzüge in Blau-Tönen (allerdings mit seltsamen Schößchen). Schlichter ist die Schwarz-Variante zu klassischen Schuhen (mit blauer Sohle?) Er wolle Jil Sander von Jil befreien sagte Raf kurz vor der Show. Sie selbst hat das längst – und gerade drei weitere Jahre bei Uniqlo unterschrieben.
+++
Livestream-Check-Fazit, die Erste: Vielleicht liegt’s an den entzündeten Mandeln. Aber den Kick gibt’s per Livestream nicht.
Countdowns haben etwas Praktisches. Man weiß, wann die Rakete ins All fliegt oder wann die „Tagesschau“ beginnt. Sie sind der Garant für Verlässlichkeit. Nur: Modenschauen sind nie verlässlich und schon gar nicht pünktlich. Also ist natürlich ein Countdown bei einem Live-Stream für eine Fashion-Show absurd. Machen trotzdem alle: so auch Jil Sander.
Dennoch verdanken die Modeleute es den Live-Streams, dass sie neuerdings immer vorher von den PR-Kollegen angerufen werden, man möge bitte pünktlich sein „wegen dem Internet“. Man steht also im Stau (also ich dummerweise nicht, da ich ja krank bin und nicht fliegen darf) und gerät noch mehr in Stress, die Show zu verpassen (Auch so etwas Absurdes, dass man als Modemensch immer denkt, eine Show zu verpassen sei so schlimm wie eine Kündigung, Krankheit, also der Weltuntergang...)
Irgendwann ging es dann bei Jil Sander los. Live aus Florenz. Erster Eindruck: Oh, da ist es schon dunkel. In Hamburg dagegen taghell.
Irgendwann startet die Musik (ob es die gleiche war wie vor Ort? Letzte Saison hatte man immer unterschiedliche Soundtracks.) Und plötzlich laufen viele junge Männer durch Buschranken. Schmale Silhouette. Viel Orange und Lila. Pink zu Schwarz. Sehr schlicht. Sehr schön. Dazwischen Ringelpullis in Paul-Smith-Farben. Manche ein wenig Missoni-esk. Sehr kurze Shorts. Eines der Sakkos hängt bei mir im Schrank. Von Helmut Lang. Großartige schmale Hosen gesichtet. Grandiose Anzüge in Blau-Tönen (allerdings mit seltsamen Schößchen). Schlichter ist die Schwarz-Variante zu klassischen Schuhen (mit blauer Sohle?) Er wolle Jil Sander von Jil befreien sagte Raf kurz vor der Show. Sie selbst hat das längst – und gerade drei weitere Jahre bei Uniqlo unterschrieben.
+++
Livestream-Check-Fazit, die Erste: Vielleicht liegt’s an den entzündeten Mandeln. Aber den Kick gibt’s per Livestream nicht.
monsieurluft - 17. Jun, 21:44